Lüner SV – Werner SC 5:0 (3:0)
Gegen den routiniert und effektiv aufspielenden Tabellenführer Lüner SV kassierte der Werner SC eine schmerzhafte Niederlage. Trotz eines mutigen Auftritts und zahlreicher Chancen stand am Ende eine schmerzhafte 0:5 (0:3)-Klatsche auf der Anzeigetafel.
Dabei begann das Spiel verheißungsvoll. Werne attackierte mutig und riss die Lüner Defensive immer wieder auf. Doch erst verzog Emre Hamut nach einem Traumpass von Jannik Prinz nur knapp (12. Minute), dann wurde er in aussichtsreicher Position jäh gestoppt (15.). Als auch Moataz Barakat Omar das Ziel nur knapp verfehlte, schwante den Mitgereisten Böses. „Wenn du hier die Tore machst, sieht das Ganze anders aus, weil dann Lünen noch mehr kommen muss und wir mehr Räume haben“, konstatierte ein sichtlich mitgenommener WSC-Coach Pascal Harder.
Statt einer verdienten Führung folgte der Schock: Der Tabellenführer schlug eiskalt und hocheffektiv zu. Innerhalb weniger Minuten geriet Werne mit 0:3 ins Hintertreffen. Doch die größte Demütigung folgte kurz vor der Pause. Elfmeter für Werne – die Chance auf den Wendepunkt! Jannick Prinz trat an, doch der Ball segelte weit über das Tor. „Rund um den Punkt war aufgewühlte Erde. Das war schon eine Frechheit, dass du den Elfmeter aus einem Blumentopf schießen musst“, kritisierte Harder.
Nach dem Seitenwechsel war der Widerstand gebrochen. Das 0:4 kurz nach Wiederanpfiff wirkte wie ein Dolchstoß. Während Keeper Henrik Pollak mit Glanzparaden Schlimmeres verhinderte, setzte ein unglückliches Eigentor von Nico Holtmann den traurigen Schlusspunkt unter einen Nachmittag zum Vergessen.
Am Sonntag, 15. März, brennt der WSC auf Wiedergutmachung. Um 15 Uhr ist der VfL Senden (26 Punkte, Platz 9) beim Werner SC (25 Punkte, Platz 11) im Sportzentrum Lindert zu Gast.
WSC: Henrik Pollak – Marvin Stöver, Zoran Martinovic, Nico Holtmann, Leon Becker (ab 69. Tim Hoppe), Jonas Thorsten Hahn, Jason Jäger (ab 62. Mirac Sahin), Emre Hamut, Henrik Warnecke (ab 86. Steffen Happe), Moataz Barakat Omar (ab 66. Finn Drücker), Jannik Prinz
Tore: 1:0 Tobias Hartmann (34.), 2:0 Enis Delija (36.), 3:0 Tobias Hartmann (42.), 4:0 Tobias Hartmann (56.), 5:0 Nico Holtmann (69., Eigentor)
Besondere Vorkommnisse: Jannik Prinz verschießt Handelfmeter (45.)

Die große Chance zum Anschlusstreffer vergab WSC-Goalgetter Jannik Prinz, als er in der 45. Minute Probleme mit den unebenen Platzverhältnissen bekam und den Ball über das Tor schoss. Foto: MSW
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