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Trotz des Sieges waren nicht alle glücklich

Werner SC – SV Eintracht Ahaus 3:2 (3:1)

Mit einem 3:2-Sieg gegen SV Eintracht Ahaus die Saison beenden und mit etwas Glück vielleicht sogar die Meisterschaftsrunde auf Platz 3 in der Abschlusstabelle der Landesliga 4 abschließen – eigentlich hätten alle glücklich sein können. Für Luis Klante, Ramazan Korkut und Mirac Kavakbasi war die Partie am Dienstagabend das letzte Spiel für den Werner SC. Sie wurden vor dem Anpfiff offiziell verabschiedet. Der Abschied trübte die Stimmung.

Dass sich die WSC-Kicker zum Saisonabschluss eine Menge vorgenommen hatten, bekamen die Gäste zu spüren. Die Angriffsreihe um die quirligen Lachowicz-Brüder ließ Ahaus von der ersten Minute an nicht zur Entfaltung kommen. Schon bei der Ballannahme wurde der Gegner attackiert. Nach zehn Minuten setzte sich Nico Holtmann auf rechts durch und erzielte mit einem satten Schuss die Führung. Vier Minuten später spielte Colin Lachowicz einen langen Diagonalball auf „Miro“ Kavakbasi, der sich mit dem 2:0 ein schönes Abschiedsgeschenk machte. Furios ging es weiter: Eine Minute später war Jussef Saado zur Stelle und köpfte eine Holtmann-Flanke aus kurzer Distanz über die Torlinie.

Nach dem 20-minütigen Feuerwerk kam Ahaus besser ins Spiel. Zwar hatte Saado die Chance zum 4:0, doch seine Direktabnahme aus 20 Metern verfehlte das leere Tor. Stattdessen trafen die Gäste in der 38. Minute durch einen Kopfball zum 3:1. Kurz vor der Pause parierte der Gästekeeper einen abgefälschten Schuss von Yannick Lachowicz und verletzte sich dabei. Weil Ahaus keinen Ersatztorwart hatte, musste ein Feldspieler zwischen die Pfosten.

Im zweiten Durchgang bestimmte der SV Ahaus das Geschehen. Beim WSC lief nicht mehr viel zusammen. Ungenaues Zuspiel brachte den Gegner immer wieder in Ballbesitz. Oft stand WSC-Torwart Luis Klante im Mittelpunkt. Bei einer Faustabwehr verletzte er sich und musste 20 Minuten vor Schluss gegen Henrik Pollak ausgetauscht werden. Der war kaum vier Minuten auf dem Platz, als er den Anschlusstreffer kassierte. Mit zwei großartigen Paraden verhinderte Pollak in der Schlussphase den Ausgleich.

„Wenn du so früh mit 3:0 führst und dann ein Gegentor kassierst, ist es schwierig, das Spiel wieder in die normalen Bahnen zu lenken“, erklärte WSC-Trainer Lars Müller. Er freute sich über den Erfolg zum Saisonabschluss. Interessiert schaut er auf den Samstag, 4. Juni, wenn das Meisterschaftsspiel SG Borken gegen Vorwärts Wettringen ausgetragen wird. Gewinnt Borken, hat der Werner SC Tabellenplatz 3 sicher. Schon bei einem Unentschieden zieht Wettringen vorbei und Werne ist Vierter.

WSC: Klante (80. Pollak) – Martinovic, Holtmann, Poggenpohl (51. Prinz), Drews (84. Korkut), Y. Lachowicz, Kavakbasi, Heidicker Drücker (67. Sönmez), C. Lachowicz, Saado.

Tore: 1:0 Holtmann (10.), 2:0 Kavakbasi (14.), 3:0 Saado (15.), 3:1 und 3:2 Varwick (38. und 84.)

Vor dem letzten Meisterschaftsspiel der Saison verabschiedeten WSC-Geschäftsführer Stefan Möller (r.) und Mannschaftskapitän Chris Tannheiser (l.) Luis Klante, Mirac Kavakbasi und Ramazan Korkut (v.r.). Foto: MSW

Vor dem letzten Meisterschaftsspiel der Saison verabschiedeten WSC-Geschäftsführer Stefan Möller (r.) und Mannschaftskapitän Chris Tannheiser (l.) Luis Klante, Mirac Kavakbasi und Ramazan Korkut (v.r.). Foto: MSW

 

Einen schweren Stand hatte Yannick Lachowicz gegen die robusten Ahauser. Foto: MSW

Einen schweren Stand hatte Yannick Lachowicz gegen die robusten Ahauser. Foto: MSW

 

In der 73. Minute hatte sich Jannik Prinz durchgetankt, wurde aber im letzten Augenblick vom Ahauser Schlussmann gestoppt. Foto: MSW

In der 73. Minute hatte sich Jannik Prinz durchgetankt, wurde aber im letzten Augenblick vom Ahauser Schlussmann gestoppt. Foto: MSW

 

Gekämpft wurde um jeden Ball: In dieser Szene muss sich Colin Lachowicz (l.) gegen einen heranstürmenden Abwehrspieler durchsetzen. Foto: MSW

Gekämpft wurde um jeden Ball: In dieser Szene muss sich Colin Lachowicz (l.) gegen einen heranstürmenden Abwehrspieler durchsetzen. Foto: MSW

 

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