Werner SC 2000 – TuS Altenberge II  1:0 (0:0)

Die Frauenmannschaft des Werner SC gewann im ersten Heimspiel der Rückrunde gegen die Zweitvertretung von Altenberge knapp, aber verdient mit 1:0. Aufgrund zahlreicher Ausfälle musste das Trainerduo Volkenrath/Baur ihr Team auf einigen Positionen umbauen. In der ersten Halbzeit taten sich die Gastgeberinnen zwar lange schwer, übernahmen jedoch in Hälfte zwei in weiten Teilen die Kontrolle und belohnten sich am Ende mit drei Punkten. Der WSC ist damit nicht nur seit 5 Spielen ungeschlagen, sondern hat weiterhin einen Vorsprung von sieben Punkten auf Platz fünf. Der TuS Altenberge entpuppte sich von Beginn als äußerst unangenehmer Gegner. Die Gäste zeigten sich lauffreudig, schafften es immer wieder die Räume zuzustellen und ließen dem WSC-Offensivspiel nur wenige Halbchancen zu. Die Blau-Roten hatten sichtlich Probleme, agierten im Mittelfeld zu passiv und ließen dem Gegner viel Raum zum Kombinieren. Die Defensive des WSC war aber zu jeder Zeit auf der Höhe und ließ keine nennenswerte Chance der Gäste zu. So ging es Torlos in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Gastgeberinnen den Druck, setzten sich am gegnerischen Strafraum fest und erspielten sich nun Torchancen. Die gut aufgelegten, defensiven Mittelfeldspielerinnen Hanna Krumrey und Maren Kimmlinghoff gewannen nun im Mittelfeld eine Vielzahl an Zweikämpfen. Werne war jetzt das aktivere Team, fand aber zunächst keine Mittel gegen die diszipliniert stehenden Gäste. Mitte der zweiten Hälfte war es aber schließlich soweit: Laura Sievert schlug einen exzellenten Freistoß über 30 Meter in den Lauf von Neele Nolle, die diesen anschließend mit einem ebenfalls sehenswerten Kopfball aus dem Lauf zum 1:0 veredelte (75.). Der Knoten war gelöst - und die Wernerinnen wollten danach alles klarmachen, doch ließen sie nun reihenweise gute Möglichkeiten liegen: Die Abschlüsse waren entweder zu unpräzise oder kamen an der gut aufgelegten Gästetorhüterin Jennifer Ikert nicht vorbei. Am Ende ein verdienter, wenn auch knapper Sieg. Das Trainerteam Volkenrath/Baur zeigten sich nach dem Spiel zufrieden.

Resümee Trainerteam Volkenrath/Baur: “Wir haben in der ersten Halbzeit kein Tempo im Spiel gehabt, standen zu weit vom Gegner entfernt. In der zweiten Halbzeit haben wir einige hundertprozentige Chancen liegen gelassen. Wir hätten normalerweise früher den Sack zumachen müssen. Die Mentalität stimmt, die Art und Weise wie wir uns ins Spiel gekämpft haben stimmt, es war wichtig das wir uns für den hohen Aufwand belohnt haben."“

Es spielten: Gräve, Jücker, M.Nolle, Gluschak, Sievert, Asche, Kara, Krumrey, Jersemann, Haker, Dold, Tismar, N.Nolle, Kimmlinghoff