Keine leichte Aufgabe wartete mit dem SV Dorsten-Hardt auf den Werner SC. „Das ist eine Mannschaft, die gute Standards kann, eine gute Körpergröße hat und einen sauberen Fußball spielt“, sprach WSC-Trainer Lars Müller mit Respekt über den Gegner.

Dass Dorsten mit dem 3:1 nac h 90 Minuten noch gut bedient waren, lag an einer „bärenstarken ersten Halbzeit“ (Müller). Mit einem sehenswerten Schuss aus 16 Metern in den Winkel gingen die Gäste bereits nach fünf Minuten in Führung. Dieser Gegentreffer wurde quasi zum „Dosenöffner“ ­­­­-­­­­­­ allerdings nicht für Dorsten, sondern für die WSC-Elf, die schnell auf den Ausgleich drängte. Den besorgte Yannick Lachowicz in der 10. Minute. Doch die Blau-Roten wollten mehr. Mit technisch feinem Fußball und flüssigen Kombinationen setzten sie die Dorstener unter Druck. Wie im Spiel in Roxel vor einer Woche fehlte allerdings oft das präzise Zuspiel in die Spitze, sodass es beim 1:1 zur Pause blieb.

Im zweiten Durchgang übernahmen zunächst die Dorstener die Initiative. Entlastung brachten schnelle Vorstöße durch die quirligen Yannick und Colin Lachowicz. Einen dieser Angriffe schloss Mirac Kavakbasi zum 2:1 ab. Kurze Zeit später machte der eingewechselte Jussef Saado mit einem überlegten Heber zum 3:1 den Deckel drauf. Anschließend hatten die Gastgeber noch drei hochkarätige Torchancen, doch Jannik Prinz hatte an diesem Tag das Schussglück nicht auf seiner Seite.    

Am nächsten Sonntag, 14. November, muss der Werner SC bei SG Borken antreten. Anpfiff ist um 15 Uhr.